Wir machen eine Weltreise - Warum eigentlich???

Aktualisiert: 29. Nov 2018

Willkommen zu meinem ersten Blogeintrag.

Solltest du zum ersten mal hier sein, bitte ich dich zuerst in der Rubrik "über uns" vorbei zu schauen, damit du ein grobes Bild hast, wer hier gerade zu dir spricht ;-)




Meine Familie und ich planen für Mitte 2017 eine Weltreise zu machen. Dies darf nicht einfach als Langzeiturlaub verstanden werden. Nein. Es ist vielmehr der Start in ein neues Leben. Und somit ist die geplante Weltreise lediglich der Anfang von dem neuen Leben.

Viele unserer Freunde und Bekannten finden diese Idee super. Einige Fragen aber auch ganz offen und ehrlich und teils sichtlich erschrocken: Warum wollt Ihr das machen? Wozu? Ist es das Wert sein derzeitiges Leben dafür aufzugeben?

Dazu stell ich zuerst einmal die Gegenfrage: Warum sollten wir es nicht machen? Und was geben wir wirklich auf?

Das Leben ist keine Einbahnstraße. Sollte es ein Fehler sein, hindert uns doch nichts daran zurück zu kehren in unser "Leben". Morgens um 6Uhr den Wecker ausschlagen und uns mit tief hängenden Mundwinkeln zu unserem Job quälen. Ein Job der keine Freude bereitet, lediglich dazu dient den Kühlschrank zu füllen und uns das Mindestmaß an Luxus zu leisten um ein solches Leben überhaupt zu rechtfertigen. (Auto, TV und Playstation) Jippi ... da nimmt man die tägliche Versklavung im Hamsterrad natürlich gerne in Kauf.

Das Wort "Familie" nur ein Wort für uns ist, dessen Bedeutung schwer ist, einem Kind zu vermitteln. Denn unsere Familie ist in diesem "Leben" selten zusammen an einem Ort. Es sei denn wir schlafen. Ein Elternteil ist immer alleine mit den Kindern und das andere Elternteil erlebt das Leben seiner Familienmitglieder lediglich in Form von Fotos, Videos und Sprachnachrichten.

Wir können in diese Gesellschaft zurück kehren, kein Problem. Sich anzupassen ist keine Kunst. Große Labels, stolz zur Schau stellen, ist eine einfache Methode. Auch Apfel-Telefone zu besitzen, erzeugen einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Solange keine gesellschaftskritischen Fragen gestellt werden und wir nach Oberflächlichkeit streben, sollte es keine Probleme geben.

All das wird wieder möglich sein. Das System ist nicht nachtragend solange wir wieder dem Konsumwahn verfallen. Mehr besitzen oder essen wollen als man braucht oder bezahlen kann, ist eine bewehrte Methode.

Wie ihr merkt mache ich mir um eine Rückkehr weniger Sorgen.

Das einzige Leben, welches wir nun mal nur haben, mit Nichtigkeiten zu füllen bis wir aus den Latschen kippen, wäre Angesicht dieser Erkenntnis, vergeudete Lebenszeit.

Also durchbrechen wir unsere Barrieren (die wir uns über die Jahre im Kopf gebaut haben) und verlassen Platons verdammte Höhle ;-)

Wir würden uns freuen wenn ihr uns dabei, zumindest virtuell, begleiten würdet.

Alex

von Tropical-Freaks.de

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